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Rückenschmerzen

Rückenschmerzen werden auch als Kreuzschmerzen oder umgangssprachlich als Hexenschuß bezeichnet. Kreuzschmerzen sind ein häufig verbreitetes Schmerzbild. In 85 % der Fälle liegt dieser Schmerzsymptomatik keine spezifische Ursache zugrunde. Dennoch führen Schmerzen im Kreuz häufig zu langwährenden Krankenständen und können die Psyche der PatientInnen schwer belasten. Nur 1% aller PatientInnen die unter Kreuzschmerzen leiden haben einen Bandscheibenvorfall. 89-90 % aller PatientInnen die unter Kreuzschmerzen leiden können mit einer konservativen Therapie beschwerdefrei werden.

Eingehende Untersuchung

Eine eingehende Untersuchung ist wichtig, um „harmlose“ Kreuzschmerzen, von „besorgniserregenden“ Kreuzschmerzen zu unterscheiden. Ursächlich für harmlose Kreuzschmerzen können Verspannungen in der Rückenmuskulatur oder Verkürzungen von Muskelsehnen sein. Insgesamt ist die Prognose dieser Beschwerden gut.

Einteilung der Rückenschmerzen

Akute und chronische Rückenschmerzen
Nach der Dauer gibt es akute (bis zu 6 Wochen), subakute (bis zu 3 Monaten) und chronische Beschwerden (länger als 3 Monate oder chronisch wiederkehrend).

Unspezifische Ursachen
Bei den unspezifischen Beschwerden ist keine Ursache feststellbar. In den meisten Fällen handelt es sich um unspezifische Rückenbeschwerden.

Spezifische Ursachen
Bei den spezifischen Beschwerden können neben dem Bandscheibenvorfall Muskelverspannungen, ISG-Blockaden, Herzinfarkt und Entzündungen von Harnorganen, sowie Erkrankungen der Bauch und der Unterleibsorgane ursächlich für die Beschwerden im Rücken sein.

Ursachen

Ischias-Schmerz – der Schmerz ins Bein
Der Ischias-Schmerz ist eine Funktionenstörung einer Nervenwurzel, welche mit Gefühlsstörungen, Schmerzen und motorischen Ausfällen des Fußes oder des Beines und Reflexverlust einhergehen kann. Bedingt sind diese Schmerzen durch Druck an einem austretenden Nerven. Ursächlich für diesen Druck können Bandscheibenvorfälle oder altersbedingte Verengungen des Wirbelkanales sein. Auch Tumore in oder entlang der Wirbelsäule oder der Nervenwurzeln, sowie entzündliche Prozesse müssen vor einer Behandlung ausgeschlossen werden.

ISG Blockade (ISG Syndrom)
Das Iliosakralgelenk (ISG) verbindet das Kreuzbein mit dem Becken. Dabei handelt es sich um ein relativ straffes Gelenk, das durch Bänder zusammengehalten wird und kaum einen Bewegungsausschlag hat. Lediglich kleine Nutationen sind in diesem Gelenk möglich. Aufgrund seiner Straffheit, kann das ISG-Gelenk bei Fehlbelastungen, welche beispielsweise durch Hinken, Beckenschiefstand verursacht werden können, kaum ausweichen. Durch eine Reizung dieses Gelenkes kann es zu Muskelverspannungen kommen, die zu heftigen, stechenden Schmerzen im Kreuz und Gesäß führen können.

Muskelverspannungen
Sehr häufig sind Muskelverspannung die Ursache für Rückenbeschwerden. Dafür kommen unterschiedliche Ursachen in Frage. Meist sind Fehlbelastungen und Fehlhaltungen verantwortlich für Muskelverspannungen. Auch kann ein Bandscheibenvorfall eine plagende Muskelverspannung zurücklassen, die den PatientInnen den Wiedereinstieg in das alltägliche Leben unerträglich macht. Die klinische Unterscheidung zwischen einer Muskelverspannung und einem spezifischen Kreuzschmerz stellen das A und O einer erfolgreichen Therapie dar.
Durch einen verstärkten Muskelzug kann es zu Fehlstellungen und Fehlfunktionen in den kleinen Wirbelgelenken kommen. Diese Fehlstellungen wiederum bewirken eine Zunahme der Muskelverspannung. Genau hier beginnt der Teufelskreis der zu immobilisierenden Schmerzen führten kann. Dabei steigt bei den Patientinnen das Frustationspotential. Bildgebend kann man diese Veränderungen an der Muskulatur und den Wirbelgelenken kaum ausmachen. Dennoch sind starke Schmerzen vorhanden. Das Erkennen des Schmerzursprunges in der Muskulatur und in den Wirbelgelenken und die gezielte Behandlung der Muskelverspannungen stellen im Rahmen der gezielten klinischen Untersuchung die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie dar.

Leistungen in der Ordination Dr. Unterhofer

Als Spezialistin für Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule kann ich folgende Leistungen und Behandlungen anbieten:

Klinische Untersuchung
Zu einer genauen Anamneseerhebung, wird eine eingehende neurologische Untersuchung veranlasst. Blutabnahmen und weiterführende neurologische Tests (EMG, NLG, Sonographie) sowie CT und MRT können auf kurzem Wege und unkompliziert überwiesen und ausgewertet werden.

Behandlungsmöglichkeiten bei spezifischen Kreuzschmerzen

Bei spezifischen Kreuzschmerzen wird die Behandlung der Ursache rasch eingeleitet. Sollte der Verdacht eines Bandscheibenvorfalles, einer Verengung des Spinalkanals, eines Tumors, einer Entzündung oder vaskulären Veränderung entlang der Wirbelsäule bestehen, wird die bildgebende Abklärung unsererseits veranlasst. Abhängig von den vorliegenden Befunden wird entweder eine chirurgische Behandlung über die Neurochirurgische Abteilung der Klinik Innsbruck (Tirol Kliniken) eingeleitet oder eine konservatives Therapieregime vorgeschlagen.

Behandlungsmöglichkeiten bei unspezifischen Kreuzschmerzen

Diagnosen: Durch eine ausführliche Anamneseerhebung und einer eingehenden neurologischen Untersuchung wird eine Diagnose erstellt.

Bildgebung: Ist eine Bildgebung bereits vorhanden, wird diese genau evaluiert und den PatientInnen verständlich erklärt. Sollte jedoch noch keine Bildgebung vorhanden sein, oder die bildgebende Abklärung insuffizient sein, wird eine genaue Verordnung zu gezielten Aufnahmen (Magnetresonanztomographie (MRT), Computertomographie (CT) Sonographie, Röntgen durchgeführt. Sowohl für allgemein versicherte als auch für Zusatz versicherte PatientInnen ist eine rasche Durchführung der Bilder möglich. PatientInnen brauchen sich um nichts zu kümmern. Zuweisung und Beurteilung wird über unsere Ordination veranlasst.

Neurologische Abklärungen: Detaillierte neurologische Untersuchungen, wie z.B. Elektromyographie (EMG), Elektroneurographie (ENG), Elektroenzephalographie (EEG), Evozierte Potentiale (EVP) u.v.m. werden von unserer Ordination detailliert zugewiesen. Sowohl für allgemein versicherte als auch für Zusatz versicherte PatientInnen ist eine rasche Durchführung der Untersuchungen möglich. Patientinnen brauchen sich um nichts zu kümmern. Zuweisung und Beurteilung werden über unsere Ordination veranlasst.

Postoperative Nachuntersuchungen und Nahtentfernungen: Je nach durchgeführter Operationstechnik mit Röntgenkontrolle.
Konservative Nachbehandlung: Bei noch bestehendem Muskelverspannungen.

Weitere Therapiemöglichkeiten bei Rückenschmerzen:

Der erste Schritt für eine erfolgreiche Behandlung!

Individuelle Beratung, umfassende Abklärung und Therapie bei
Neurochirurgin Priv. Doz. Dr. Claudia Unterhofer
Ihre Vorteile:
Persönliche Beratung
Direkte Terminvergabe an den Tirol Kliniken!