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Atlastherapie nach Arlen

Therapie nach Arlen

Diese Therapieform stellt eine sanfte Therapie dar, bei der durch das Setzen eines kurzen Impulses am Atlas das Wahrnehmungsmuster (Sensomotorik) und die Muskelspannung verändert werden kann.

Das Auffinden der richtigen Impulsrichtung ist unerlässlich für den Behandlungserfolg und fordert eine hohe Expertise. Dafür sind einige klinische Tests vor der Behandlung nötig. Der Behandlungserfolg kann dann wiederum vom Arzt überprüft und vom Patienten nachvollzogen werden. Ein behandlungsspezifisches Risiko besteht bei dieser Therapieform nicht. Da es sich dabei um eine sanfte Technik handelt, die nur einen kurzen Impuls setzt, sind auch Verletzungen der Halsgefäße bei dieser Therapieform nicht möglich.

Anatomie des Atlaswirbels

Der anatomische Aufbau des ersten und zweiten Halswirbels sowie die Funktion der Kopfgelenke unterscheiden sich deutlich von den anderen Halswirbeln, weswegen diese beiden Wirbel spezielle Namen bekommen.

Der Atlaswirbel stellt den ersten Halswirbel dar und trägt das Gewicht des gesamten Kopfes. Der Name entlehnt sich aus der mythologischen Figur Atlas, einem Titan der die Last des Himmelsgewölbes tragen musste.

Die Kopfgelenke

Das obere Kopfgelenk umfasst das Gelenk zwischen Schädelbasis und dem ersten Halswirbel, dem Atlas. Dieses Gelenk wird auch das atlanto-occipital-Gelenk genannt. Die Hauptbewegungsachse des oberen Kopfgelenkes ist die Inklination und die Reklination.

Das untere Kopfgelenk befindet sich zwischen dem ersten Halswirbel (Atlas) und den zweiten Halswirbel (Axis) stellt das zweite Kopfgelenk dar und wird auch atlanto-axial-Gelenk genannt. Das Atlantoaxialgelenk: führt die Rotation aus. Eine geringe Seitneigung und Rotation sind in diesem Gelenk auch möglich.

Atlasstörungen

Störungen des Atlas können vielseitige Dysfunktionen bewirken und eine Vielzahl von Beschwerden bei Patienten hervorrufen. Um den Atlas herum liegen viele Nerven die Verbindungen zum Gehirn haben, sowie Muskeln und Bänder, die einerseits mit dem Kopf andererseits mit der gesamten Wirbelsäule in Verbindung stehen.

Indikationen

– Segmentale Dysfunktion der Halswirbelsäule-der Brustwirbelsäule-der Lendenwirbelsäule
– Kopfsgelenksblockierungen
– Schleudertrauma
– Zervikogener Kopfschmerz
– Zerikogener Schwindel
– Schluckstörungen
– Tinnitus
– Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Kontraindikationen

– Entzündungen der Wirbelsäule
– Tumore
– Metastasen
– Osteoporose

Der erste Schritt für eine erfolgreiche Behandlung!

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