Botulinumtoxin - Behandlung und Therapie

Die Behandlung und Therapie mit Botulinumtoxin wird in der Ästhetik und in der Schmerztherapie durchgeführt. Bei der Behandlung von Fältchen und Falten im Gesichtsbereich ist die Therapie mit Botulinumtoxin die weitaus bekannteste Anwendung. Besondere Anwendung findet Botulinumtoxin in der Schmerztherapie bei Kopfschmerzen oder bei Verspannung der Kaumuskulatur. Die Baby-Botox® Therapie ist eine besonders sanfte Form der Botulinumtoxin Therapie.

Was ist Botox®?

Der Markenname Botox® gehört der Firma Allergan, welche 1950 als pharmazeutisches Unternehmen in den USA gegründet wurde. Allergan ist bis heute der erfolgreichste Verkäufer des Wirkstoffs Botulinumtoxin. Botox® setzt sich aus den Anfangsbuchstaben des Wirkstoffs zusammen: Botulinumtoxin. Es handelt sich bei dem Präparat um das Botulinumtoxin Typ A.

Botox® Behandlung in Innsbruck & Hall in Tirol

Botulinumtoxin in der Ästhetik

Botulinumtoxin ist ein natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß. Wird es in einen Muskel gespritzt, blockiert es dort gezielt die Nervenimpulse. Dadurch kann der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden. Andere Nervenfunktionen – wie das Fühlen oder Tasten durch die Haut – werden nicht beeinflusst. Sie wünschen eine Korrektur von Falten oder übermäßiger Schweißbildung, welche als störend empfunden werden können, durch die Behandlung mit Botulinumtoxin?

Mit Botulinumtoxin können folgende Hautveränderungen beseitigt oder verbessert werden:

  • Stirnfalten, sogenannte „Zornesfalten“
  • Lachfältchen, sogenannte „Krähenfüße“
  • Schweißbildung, z.B. in den Achseln, an den Händen oder Füßen
Botox® Behandlung in Innsbruck & Hall in Tirol

Wie wird Botulinumtoxin verabreicht?

Das Botulinumtoxin wird in minimaler Menge mit einer sehr feinen Nadel direkt in den Muskel (bzw. dessen Umgebung) gespritzt, der die Faltenbildung verursacht. Dadurch wird die übermäßige Muskelaktivität durch Ihre Mimik und Angewohnheiten, die die Falten hervorrufen, an dieser Stelle vermindert. Die Falten werden damit beseitigt oder wesentlich gebessert. Zusätzlich wird verhindert, dass die Falten tiefer und mehr werden.

Bei übermäßiger Schweißbildung wird Botulinumtoxin in die Haut injiziert, um die Schweißdrüsen zu hemmen. Da z.B. die Handflächen sehr schmerzempfindlich sind, ist hier eine vorherige Betäubung sinnvoll.

Welchen Erfolg können Sie von einer Behandlung mit Botulinumtoxin erwarten?

Der Behandlungserfolg ist nach etwa sieben Tagen sichtbar. Die Muskelaktivität ist wesentlich geringer oder sogar verschwunden. Sie kann auch bei starker Mimik („böse Miene“) nicht wieder auftreten. Die Schweißbildung geht erheblich zurück.

Auch die Falten sind durch die fehlende Muskelaktivität vermindert. Wenn die Behandlung über längere Zeit wiederholt wird, regenerieren sich auch die eingekerbten Faltentäler, in den die Haut unter dem langjährigen Druck der Mimik dünn geworden ist.

Die Haut wird, abgesehen von einigen sehr feinen Nadeleinstichen, nicht verletzt. Es bleibt meist nicht einmal eine Rötung zurück. Eine aufwendige Nachbehandlung ist daher nicht nötig. Das Botulinumtoxin selbst verschwindet innerhalb kurzer Zeit. Die Wirkung auf die Nervenübertagung bleibt jedoch ca. 2-4 Monate erhalten. In dieser Zeit regeneriert sich die Signalübertragung wieder. Die Behandlung kann wiederholt werden, um eine Langzeitkorrektur zu erreichen. Nach der zweiten Behandlung hält der Effekt oft ein halbes Jahr an.

Botox® Behandlung in Innsbruck & Hall in Tirol

Wie sicher ist die Behandlung mit Botulinumtoxin?

Wie bei jeder anderen Injektion in die Haut kann es in sehr seltenen Fällen zu einer Hautreizung, Hautinfektion oder einer leichten Schwellung kommen. Selten entsteht an der Einstichstelle ein kleiner Bluterguss. All diese unerwünschten Erscheinungen bilden sich aber innerhalb weniger Tage zurück.

Bei der Behandlung der Stirn im seitlichen Augenbrauenbereich kann es selten zu einer vorübergehenden Absenkung der Augenbraue oder des Oberlids kommen.

Sämtliche Nebenwirkungen sind aber nach dem heutigen Stand der Wissenschaft vorübergehend. Langfristige Nebenwirkungen sind bei der Behandlung von mimisch bedingten Falten mit Botulinumtoxin nicht bekannt.

Was sollte ich im Anschluss an eine Botulinumtoxin Behandlung vermeiden?

In den 24 Stunden nach der Behandlung mit Botulinumtoxin sollten die behandelten Bereiche nicht gerieben oder massiert werden.

Das Gesicht darf am Abend der Behandlung nur sanft gereinigt werden, ohne es zu reiben.

Bis zu 4 Stunden nach der Behandlung darf kein Make-up aufgetragen werden.

Bücken und anstrengender Sport (Fitnessstudio, Sportstunden oder Sauna) am selben Tag der Behandlung mit Botulinumtoxin sind zu vermeiden.

Wann darf man mit Botulinumtoxin nicht behandelt werden?

  • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Botulinum Neurotoxin Typ A oder einen der sonstigen Bestandteile (Albumin vom Menschen, Sucrose) sind
  • wenn Sie an einer allgemeinen Erkrankung der Muskeltätigkeit leiden (z.B. Myasthenia, gravis, Lambert-Eaton-Syndrom)
  • wenn bei Ihnen eine Infektion oder eine Entzündung im Bereich der vorgesehenen Injektionsstelle vorliegt
  • Nicht angewendet werden darf Botulinumtoxin sicherheitshalber während der Einnahme von Antibiotika, bei Erkrankungen der Nerven oder Muskeln und in Schwangerschaft und Stillzeit.

Bitte informieren Sie uns auch über andere Erkrankungen und Medikamente.
Um Blutergüsse zu vermeiden, nehmen Sie bitte 10 Tage vor der Behandlung keine Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin, ASS) oder entzündungshemmende Medikamente.

Botulinumtoxin in der Schmerztherapie

Was wird bei einer Schmerzbehandlung mit Botulinumtoxin gemacht?

Das Botulinumtoxin wird in minimaler Menge mit einer sehr feinen Nadel direkt in den Muskel (bzw. dessen Umgebung) gespritzt, der die Faltenbildung verursacht. Dadurch wird die übermäßige Muskelaktivität durch Ihre Mimik und Angewohnheiten, die die Spannungskopfschmerzen hervorrufen, an dieser Stelle vermindert.

Die Spannungskopfschmerzen werden damit oft beseitigt oder wesentlich gebessert. Für die Behandlung bei Spannungskopfschmerzen wird ein standardisiertes Schema der Behandlung durchgeführt (PREEMPT Schema).

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Welchen Erfolg können Sie erwarten?

Der Behandlungserfolg ist nach etwas sieben Tagen sichtbar. Die Muskelaktivität ist wesentlich geringer oder sogar verschwunden. Sie kann auch bei starker Mimik („böse Miene“) nicht wieder auftreten. Auch die Spannungskopfschmerzen sind oft durch die fehlende Muskelaktivität vermindert.

Die Haut wird, abgesehen von einigen sehr feinen Nadeleinstichen, nicht verletzt. Es bleibt meist nicht einmal eine Rötung zurück. Eine aufwendige Nachbehandlung ist daher nicht nötig. Das Botulinumtoxin selbst verschwindet innerhalb kurzer Zeit. Die Wirkung auf die Nervenübertagung bleibt jedoch ca. 2-4 Monate erhalten. In dieser Zeit regeneriert sich die Signalübertragung wieder.

Die Behandlung kann wiederholt werden, um einen Langzeiteffekt zu erreichen. Nach der zweiten Behandlung hält der Effekt oft mehr als ein halbes Jahr an.

Wie sicher ist die Behandlungsmethode mit Botulinumtoxin in der Schmerztherapie?

Wie bei jeder anderen Injektion in die Haut kann es in sehr seltenen Fällen zu einer Hautreizung, Hautinfektion oder einer leichten Schwellung kommen. Selten entsteht an der Einstichstelle ein kleiner Bluterguss. All diese unerwünschten Erscheinungen bilden sich aber innerhalb weniger Tage zurück.

Bei der Behandlung der Stirn im seitlichen Augenbrauenbereich kann es selten zu einer vorübergehenden Absenkung der Augenbraue oder des Oberlids kommen.

Sämtliche Nebenwirkungen sind aber nach dem heutigen Stand der Wissenschaft vorübergehend. Langfristige Nebenwirkungen sind bei der Behandlung von mimisch bedingten Falten mit Botulinumtoxin nicht bekannt.

Wann darf man nicht behandelt werden?

Nicht angewendet werden darf Botulinumtoxin sicherheitshalber während der Einnahme von Antibiotika, bei Erkrankungen der Nerven oder Muskeln und in Schwangerschaft und Stillzeit.

Was müssen Sie beachten?

Botulinumtoxin ist in Deutschland bei Spannungskopfschmerzen zugelassen. Die Behandlung erfolgt daher als sog. Heilversuch, wenn andere Methoden nicht erfolgreich waren.
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Baby-Botox® - Mesobotox - Low-Tox

Bei der Anwendung von Baby-Botox® handelt es sich um ein stark verdünntes Botulinumtoxin, welches nicht in die Muskulatur, sondern in die oberflächliche Hautschicht injiziert wird.

Dabei handelt es sich um ein herkömmliches Botulinumtoxin, die Anwendetechnik macht den Unterschied. Baby-Botox® ermöglicht eine individualisierte Behandlung von Unregelmäßigkeiten im Gesicht oder Asymmetrien des Gesichtes.

Dabei können leichte Fältchen sehr gut beeinflusst werden. Dem Gesichts kann ein frisches verjüngtes Aussehen verliehen werden, ohne die Gesichtsmuskulatur einzufrieren. Diese Therapie mit Baby-Botox® kommt in fast allen Gesichtsregionen und vor allem bei jungen Patientinnen zur Anwendung. Aber auch bei älteren Patientinnen kann neben der herkömmlichen Botulinum-Therapie auch eine Baby-Botox® Therapie zusätzlich in Erwägung gezogen werden.

Baby-Botox® Therapie wird auch als monatliche Erhaltungstherapie eingesetzt, bevor die Wirkung einer standardisierten Botulinumtoxin Therapie abklingt. Somit kann das ästhetische Ergebnis einer standardisierten Botulinum Therapie länger als 3-6 Monaten anhalten.

Wie funktioniert eine Botox®-Behandlung gegen Falten?

Die Hypertrophie des Musculus masseter (Kaumuskel) kann zu einer kranio- mandibulären Dysfunktion (CMD) führen. Diese vermehrte Anspannung der Kaumuskulatur ist gut Sicht und tastbar und verleiht dem Gesicht oft eine eckige Form. Nach zahnärztlicher oder kieferorthopädische Untersuchung kann eine Injektion des Musculus masseter durchgeführt werden. Dabei werden bis zu 4 Injektionsstellen im Bereich dieser Kaumuskulatur durchgeführt.

Wie lange dauert eine Botox®-Behandlung bei Zähneknirschen?

Die reine Injektion dauert nur wenige Minuten. Berechnet man das Aufklärungsgespräch dazu, dauert eine Behandlung ca. 20 Minuten.

Wie läuft die Behandlung des Kaumuskels (Masseter) ab?

Nach Aufklärungsgespräch erfolgt eine Desinfektion der zu injizieren den Hautareale. Die Injektion wird mit einer speziellen ultradünnen Nadel durchgeführt. Nach der Injektion keine wesentliche Sichtbarkeit der Injektionsstellen. Ein Nachschminken nach der Gesichtsreinigung wird bei uns in der Ordination durchgeführt. 10 Tage nach der Behandlung bekommen alle Patienten eine kostenlose Termin zur Beurteilung des Behandlungserfolges.

Wie kann man sich auf eine Botox®-Behandlung bei Bruxismus vorbereiten?

Wir bieten in unserer Ordination ausführliche Aufklärungsgespräche vor der Behandlung an.

Was sollte man vor der Behandlung beachten?

Die Haut sollte unverletzt sein, weiters sollten zum Zeitpunkt der Behandlung keine aktiven Infektionen oder Antibiotikabehandlungen vorhanden sein.

Was darf man nach der Behandlung machen – und was nicht?

Am Tag der Behandlung sollte der Patient Gesichtsmassagen vermeiden.

Wann tritt die Wirkung von Botox® bei Kieferverspannung ein?

Ein Wirkeintritt ist nach 2-7 Tagen zu erwarten.

Wie lange hält die Wirkung bei Bruxismus an?

Die Wirkdauer hängt von der Verspannung der Muskulatur ab. Prinzipiell sollte die Injektion mindestens 3 Monate zu einer Beschwerdeerleichterung führen.

Wie oft sollte die Behandlung wiederholt werden?

Sobald die Wirkung nachlässt und der Patient wieder vermehrt eine Verspannung der Kaumuskulatur verspürt, kann eine erneute Injektion durchgeführt werden.

Was kostet eine Botox®-Behandlung bei Zähneknirschen?

Die Kosten sind individuell, abhängig von der applizierten Menge des Botulinumtoxins A.

Wird die Behandlung von der Krankenkasse übernommen?

Da es sich bei der Behandlung um eine Heilbehandlung handelt, kann die Rechnung zum Teil von der Krankenkasse übernommen werden. Genauere Informationen über die Rückerstattung erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei einer Behandlung des Kaumuskels?

Botulinumtoxin Typ A wird im Allgemeinen gut vertragen. Manchmal kann sich an der Einstichstelle ein kleiner Bluterguss bilden, der sich nach 1-2 Tagen zurückbildet und sich mit Make-up problemlos kaschieren lässt. Durch spezielles Nadelmaterial kann jedoch dieses Risiko eindeutig minimiert werden. Die Risiken von einer Botox-Behandlung hängen von der anatomischen Nachbarstruktur ab. Komplikationen ergeben sich durch unabsichtliche Verteilung der Substanz in ein umliegendes Gewebe.

Für wen ist die Behandlung geeignet?

Die Behandlung ist für all jene Patientinnen geeignet die entweder unter einer massiven Verspannung der Kaumuskulatur leiden, oder die Gesichts Form verschmälern möchten durch Abnahme des Muskelvolumens.

Wann sollte man auf eine Botox®-Behandlung bei Bruxismus verzichten?

Verzichten sollte man auf die Behandlung,wenn keine Indikation zur Behandlung besteht, weiters gelten die üblichen Kontraindikationen für eine Botulinum Toxin Behandlung: Die langen klinischen Erfahrungen zeigen das die Behandlung mit Botulinumtoxin A eine sichere und effiziente Methode zur Faltenbehandlung darstellt.
Absolute Gegenanzeigen gegen eine Behandlung sind generalisierte Störungen der Muskelaktivität (z. B. Myasthenia gravis), lokale Infektionen der Haut an den geplanten Einstichstellen, nachgewiesene Überempfindlichkeit Gegenbestandteile des Botulinumtoxins A
Relative Gegenanzeigen sind Operationen im behandelten Gebiet, Antibiotikatherapie, Schwangerschaft und Stillperiode

Der erste Schritt für eine erfolgreiche Behandlung!

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Neurochirurgin Priv. Doz. Dr. Claudia Unterhofer

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